Sprechzeiten:
Montag bis Freitag
von 8 - 18 Uhr

Telefon: 0511 / 1237170
Telefax: 0511 / 12371727
Röntgen

Die Röntgendiagnostik hat heutzutage - obwohl durch moderne digitale Verfahren wie Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) ergänzt - nach wie vor ihren
Stellenwert.

Als kostengünstiges und schnell durchführbares Verfahren wird sie besonders gern in der Abklärung von Lungenkrankheiten, Knochen-krankheiten und Krankheiten der Nasen-Nebenhöhlen eingesetzt.

Oft gibt die Röntgenuntersuchung erste Hinweise für das Vorliegen einer Erkrankung, die in späteren Spezialuntersuchungen näher abgeklärt wird.

Aufgrund der guten Darstellbarkeit der Knochen im Röntgenbild eignen sich  Röntgenbilder besonders gut zur Erkennung von Knochenbrüchen sowie zur Diagnostik von Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule. In der Lungendiagnostik hat die Röntgenaufnahme der Lunge eine zentrale Bedeutung
für die Erkennung von Lungenentzündungen, Lungentumoren, Rippenfellentzündungen mit Ergüssen sowie der Lungenstauung bei Herzschwäche. Durch die Gabe von Röntgen - Kontrastmittel (RKM) können Strukturen des menschlichen Körpers sichtbar gemacht werden, die sich ohne RKM der Darstellung entziehen.

Hierbei wird eine Bariumsulfat - Suspension oder
ein jodhaltiges RKM getrunken und
die Speiseröhre (Oesophagus - Breischluck),
der Magen (Doppelkontrastuntersuchung),
der Zwölffingerdarm (Duodenographie),
sowie der Dickdarm (Kolonkontrasteinlauf, KE)
dargestellt.

Zur Untersuchung des Magens sollten Sie nüchtern erscheinen.
Bei der Untersuchung des Dickdarmes ist vorher eine spezielle Vorbereitung des Darmes über 2 Tage notwendig.

Informieren Sie sich hier bitte bei Ihrem behandelnden Arzt oder rufen Sie in der Röntgenpraxis an.

Jodhaltiges RKM kann auch in die Gefäße gespritzt werden (Angiographie). Die RKM - Gefäßdarstellung der Arterien nennt sich Arteriographie, die Darstellung der Venen Phlebographie.

Die modernen jodhaltigen RKM werden im allgemeinen sehr gut vertragen. Nur sehr selten (1:50000) kann es zu einer Überempfindlichkeitsreaktion mit - im Extremfall - Herz-, Lungen- und Kreislauf-störungen kommen. Da das RKM stark jodhaltig ist, sollte es nicht bei Schilddrüsenfunktionsstörungen wie Schilddrüsenüberfunktion gegeben werden.

Das Mitbringen von Voraufnahmen ist für die Verlaufsbeurteilung der Erkrankung
besonders wichtig
.

Sie sollten daher die sich in Ihrem Besitz befindlichen Voraufnahmen mitbringen bzw. Ihre Ärzte um die Zusendung dieser Voraufnahmen bitten. In einem Röntgenpaß, den Sie von Ihrer Krankenkasse erhalten, werden die durchgeführten Untersuchungen eingetragen, so dass ein guter Überblick über durchgeführte Voraufnahmen besteht.

Bei der Röntgenuntersuchung wird der menschliche Körper sogenannten Röntgenstrahlen ausgesetzt.
Die Gefährlichkeit dieser Strahlen bei der Röntgenuntersuchung wird allgemein überschätzt.

Die bei den Röntgenaufnahmen benötigten Strahlenmengen sind sehr gering und bewegen sich in
der Größenordnung der natürlichen Strahlenbelastung, der jeder Mensch im Laufe eines Jahres aufgrund der Umgebungsstrahlen ausgesetzt ist. Aufgrund technischer Entwicklungen mit dem
Einsatz sogenannter Verstärkerfolien konnte die Strahlenbelastung bei Röntgenaufnahmen in den letzten Jahrzehnten deutlich herabgesetzt werden.

Dennoch sollte eine Röntgenaufnahme nur dann durchgeführt werden, wenn sie medizinisch erforderlich ist. Bei Kindern und Schwangeren sollte eine Röntgenaufnahme nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen.

Unsere Geräte werden regelmäßig durch eine interne und auch externe Qualitätskontrolle überprüft. Neben einer Abnahmeprüfung durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen wird die von
jedem Gerät abgegebene Strahlenmenge alle 3 Monate durch unser Personal überprüft.

In regelmäßigen Abständen erfolgen auch Überprüfungen durch die "Ärztliche Stelle Röntgen" der Ärztekammer Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen.

zurück zur Übersicht