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Lungenkrebsfrüherkennung
bei Rauchern


Lungenkrebs ist die wohl gefürchteste Erkrankung aller Menschen, die regelmäßig dem Laster „Rauchen“ frönen
oder als Passivraucher ständig dem Zigarettenrauch aus-gesetzt sind.
Die meisten Lungenkrebsarten kommen fast ausschließlich
bei Rauchern vor. Da Lungenkrebs oft erst spät entdeckt
wird, meist in Stadien, die bereits mit Symptomen wie Bluthusten, Schmerzen oder wiederkehrenden Lungen-entzündungen einhergehen, ist die Sterblichkeit daran
hoch.


Es ist allerdings bekannt, dass sich fortschreitender Lungenkrebs häufig erst langsam im Laufe von Monaten und Jahren aus kleinen Frühstadien entwickelt. Es ist daher sinnvoll, nach diesen Krebsfrühstadien zu suchen, da diese in der Regel problemlos therapiert und zur kompletten Ausheilung gebracht werden können.

Mehrschicht-CT im Niedrigdosisverfahren
Bei Rauchern mit 20 Packungsjahren und mehr (z. B. 1 Packung Zigaretten täglich über 20 Jahre oder 2 Packungen täglich über 10 Jahre) ist empfehlenswert, als Vorsorgeuntersuchung alle 2 bis 3 Jahre eine Mehrschicht-Computertomografie der Lunge anzufertigen. Dafür ist nur eine niedrige Strahlendosis erforderlich, vergleichbar mit einer konventionellen Röntgenaufnahme.

Der Untersuchungsgang ist einfach: Im Liegen werden nach tiefem Einatmen und Luftanhalten in 10 – 12 Sekunden die CT-Aufnahmen erstellt. Eine spezielle Untersuchungsvorbereitung ist nicht erforderlich.

Die Auswertung durch den Arzt und die Befundbesprechung erfolgt meist gleich im Anschluss an die Untersuchung unter Anwendung verschiedener Parameter zur Bildmanipulation für die sichere Erkennung eventueller Läsionen.