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Lungenszintigraphie

Mit der Lungenszintigraphie kann die Durchgängigkeit der Lungen-gefäße geprüft werden. Die Lungenszintigraphie wird daher eingesetzt, um auszuschließen, daß eines oder mehrere Lungengefäße durch ein Blutgerinsel verschlossen sind. Diese Fragestellung kann mit einfachem Röntgen meist nicht sicher beantwortet werden. Mittels der Szinti-
graphie gelingt dieser Nachweis jedoch einfach und schnell.

Praktisches Vorgehen:
Die Untersuchung wird fast immer im Liegen in Rückenlage durchgeführt. Die  Kleidung können Sie hierfür anbehalten. Es wird einmalig in die Armvene eine gut verträgliche Substanz injiziert. Unmittelbar darauf fertigt die Kamera Aufnahmen der Lunge an.

Nach dem Ende der Aufnahmen steht das Ergebnis oft unmittelbar fest und kann dann gleich mitgeteilt werden, bzw. in einem Kurzbefund an den überweisenden Arzt (z.B. Ihrem Hausarzt) mitgereicht werden. In wenigen Fällen müssen im Anschluss noch Ergänzungsaufnahmen angefertigt werden.

Nebenwirkungen:
Die injizierte Substanz  wird vom Patienten in der Regel nicht bemerkt. Es kann nicht zu körperlichen Reaktionen in Form von Allergie oder Übelkeit kommen. Es handelt sich auch nicht um ein Kontrastmittel. Daher kann die Untersuchung auch bei Menschen mit Kontrastmittelallergie problemlos durchgeführt werden. Die injizierte Substanz strahlt schwach. Die Gesamtstrahlung für den Patienten über die gesamte Untersuchungszeit liegt in einem niedrigen Bereich und entspricht deutlich weniger Strahlung, als z.B. bei einer einzelnen Röntgenuntersuchung der Lendenwirbelsäule.

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