| Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter. Insgesamt liegt die Häufigkeit in Deutschland bei 2 bis 10% der Gesamtbevölkerung, Frauen sind allerdings 3- bis 4-mal häufiger betroffen als Männer. Durch den Verlust von Knochendichte und –stabilität ergibt sich ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche z.B. in den Wirbelkörpern, im Oberschenkelknochen oder in den Handgelenken. Bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung einer Osteoporose kann dem erhöhten Frakturrisiko rechtzeitig und effektiv entgegengewirkt werden. |
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Wie lässt sich Osteoporose feststellen? Mithilfe der Knochendichtemessung wird der Mineralsalzgehalt des Knochens untersucht. Hierfür gibt es verschiedene Verfahren, die sich die Abschwächung eines Röntgenstrahls auf dem Weg durch den Knochen zunutze machen. Mit Abstand am genauesten ist die sogenannte Dual-Röntgen-Absorptiometrie („Dexa“-Methode), bei der Knochen durch zwei sehr schwache Röntgenstrahlen „abgetastet“ und so sein Calciumgehalt ermittelt wird. Kein anderes Verfahren ist in der Lage, zugleich so genau und so strahlenarm die Frage nach einer Osteoporose zu beantworten. |
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| Wann sollte eine Knochendichtemessung durchgeführt werden? Die Bestimmung der Knochenfestigkeit ist vor allem sinnvoll - bei Frauen in der Menopause, - bei Männern über 50 Jahre (insbesondere bei Nikotin und/oder Alkoholkonsum), - bei Menschen mit Mangelernährung, Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes mellitus, - bei langjähriger Cortison-Medikation, - bei Knochenschmerzen, Rundrücken, und gehäuften Knochenbrüchen - bei familiärer Häufung von Osteoporose, - bei anderen Störungen des Knochenstoffwechsels, - zur Verlaufs- bzw. Therapiekontrolle einer bekannten Osteoporose. Wie verläuft die Untersuchung? Zur Knochendichtemessung legt sich der Patient auf das zu allen Seiten offene Gerät. Untersucht wird die Knochendichte im Bereich von unterer Wirbelsäule gefährlichsten osteoporotisch bedingten Knochenbrüche auftreten. Der gesamte Messvorgang dauert nur ca. 6 bis 7 Minuten. Das Ergebnis senden wir per Post zu oder teilen es Ihnen gleich im Anschluss an die Untersuchung mit. Was kann man vorbeugend gegen eine Osteoporose tun? Wenn bei Ihnen eine verminderte Festigkeit der Knochen festgestellt wurde, wird Ihr Arzt Sie beraten, mit welchen Medikamenten Sie ein Fortschreiten der Osteoporose aufhalten können. Darüber hinaus beugen Sie am besten vor, indem Sie sich viel (möglichst an der frischen Luft) bewegen, den Nikotin- und Alkoholkonsum einschränken, sich abwechslungsreich ernähren, häusliche Stolperfallen vermeiden, Ihre Brille der Sehschärfe anpassen lassen, gegebenenfalls Gehstützen benutzen und auf Beruhigungsmittel weitestgehend verzichten (Sturz-Prophylaxe). |
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