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Kernspin

Zentrale Terminvergabe

über die Praxis,
Tel.:(0511) 1237170.
Termine nach Vereinbarung
auch nach 18 Uhr.

Standorte:
International Neuroscience
Institute INI-Hannover
www.ini-hannover.de

Henriettenstift-Marienstrasse

www.henriettenstiftung.de


Der Kernspintomograph besteht aus einer etwa 1,5 m langen Röhre (Durchmesser 60 cm), in der ein starkes Magnetfeld herrscht. In der Mitte wird der zu untersuchende Körperteil mit Hilfe einer Patientenliege eingebracht. Während der Untersuchung entstehen laute Klopfgeräusche, die durch die schnelle Schaltung von in den Magneten integrierten Spulen mit ihren sogenannten Gradientenfeldern ähnlich wie bei Lautsprechern einer Musikanlage erzeugt werden.

Die häufigsten Einsatzgebiete der Kernspintomographie (MRT) sind Untersuchungen
von Kopf und Wirbelsäule. Aber auch Untersuchungen nahezu aller übrigen Körperteile und Organe wie z.B. die Kernspintomographie der Brust werden immer häufiger aufgrund vielfältiger Vorteile in
der Kernspintomographie durchgeführt.
Neben Routineuntersuchungen sind auch Spezialuntersuchungen
wie die Untersuchung der Becken- und Beinarterien möglich.

Solche Untersuchungen waren bis vor kurzem nur durch eine aufwendige Kathetereinbringung in eine Arterie möglich.
Bei der Kernspintomographie wird das Verhalten von Wasserstoffatomen unter Beeinflussung durch Magnetfelder und zusätzlich gesendeten Radiowellen hoher Frequenz (UKW) untersucht.
Da die Wasserstoffatome in den verschiedenen Geweben in unterschiedlicher Häufigkeit und chemischer Bindung vorliegen, lassen sich aus den gemessenen Signalen, die von den sehr empfindlichen Empfangsspulen (Antennen) aufgefangen werden, kontrastreiche Bilder des Körpers mit seinen
Organen erstellen. Durch aufwendige Computernachverarbeitungen lassen sich Schnittbilder sowie dreidimensionale Bildrekonstruktionen zur Erhaltung eines räumlichen Eindruckes erhalten.
Schädigende Wirkungen am Menschen, auch an ungeborenen Kindern, sind durch Kernspintomographie-Untersuchungen nicht bekannt.

Herzschrittmacherträger dürfen allerdings aufgrund der Funktionsbeeinträchtigung des Schrittmachers durch das Magnetfeld nicht untersucht werden.

Patienten mit Granatsplitterverletzungen, Metallimplantaten und Stentprothesen sollten sich vorher über die Durchführbarkeit der Untersuchung bei uns informieren lassen.
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